Merlin im Vollbildmodus


Eines der neuen Leistungsmerkmale von OS X Lion ist die Möglichkeit mit Programmen im Vollbildmodus zu arbeiten. Der Vollbildmodus erweist sich als sehr praktisch, weil man ohne Ablenkungen arbeiten und die gesamte Fläche des Bildschirms nutzen kann.

Die neue Option steht für Sie seit Merlin Version 2.8 unter OS X Lion zur Verfügung. Mit einem Mausklick auf das Symbol in der oberen rechten Ecke des Merlinfensters, werden Ihre Projekte in Handumdrehen auf dem gesamten Bildschirm angezeigt. Dabei werden die Menüleiste und die Symbolleiste verborgen. Bewegen Sie den Mauszeiger an die Oberkante des Bildschirms, werden die Menüleiste und die Symbolleiste sichtbar.

Wie finden Sie den Vollbildmodus in Merlin und was halten Sie davon?

Benötigen Sie die Symbolleiste im Vollbildmodus? (Zum Beispiel für das Einblenden der Bibliothek, des Elementenbereichs und des Inspektors, zum Wechseln der Ansicht, zum Aufrufen der Projekteinstellungen oder fürs Publizieren.)

Oder nutzen Sie die Symbolleiste während Sie Ihr Projekt bearbeiten nicht, weil Sie geplante und wirkliche Werte direkt in den Spalten eintragen oder weil Sie das Projekt im Vollbildmodus nur zum Präsentieren verwenden?

Daher unsere Frage an Sie: Sollte in der Vollbildanzeige die Merlin-Symbolleiste immer eingeblendet oder verborgen bleiben?

Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!

Der Tag danach: Die Apple-Neuheiten im Überblick

Schwupp und plötzlich war es da: OS X Lion steht seit gestern im Mac App Store für 23,99 Euro zum Kauf bereit. Dem nicht genug, hat Apple auch noch neue MacBook Airs, Mac minis und ein Display vorgestellt.

Einen ersten Erfahrungsbericht zu OS X Lion gibt es demnächst hier im Blog. Tipps und Antworten auf die wichtigsten Fragen für die Installation finden sie bei ZDnet, ob alle Ihre Programme OS X Lion vertragen können Sie hier nachsehen und den wie immer ultimativen und absolut lesenswerten Test lesen Sie bei Ars Technica.

Thunderbolt-Display (Foto: Apple)Kommen wir also zu den Hardware-Neuheiten. Die haben es nämlich teilweise in sich. Da wäre beispielsweise der neue Monitor. Ich fange damit an, weil sich die Berichterstattung geballt auf die neuen MacMook Airs stürzt. Dabei werden gerade die erst mit dem neuen Display so richtig gut. Warum? Weil das neue Display eigentlich eine Thunderbolt-Dockingstation und so auch die kleinen MacBook Airs bürotauglich machen. Die zusammen mit Intel entwickelte Allzweck-Schnittstelle sorgt dafür, dass ein einziges Kabel genügt, um alle wichtigen Anschlüsse vom Rechner zum Monitor bzw. vizeversa zu leiten.

Der wie gehabt 27 Zoll große und 999 Euro teuere Cinema-Display-Nachfolger lässt fast keine Wünsche offen: FaceTime HD-Kamera, 2.1-Lautsprechersystem, einen MagSafe-Anschluß, sowie drei USB 2.0-Anschlüsse. Neu hinzu gekommen sind ein FireWire 800-Port, ein Gigabit Ethernet-Anschluß sowie logischerweise die Thunderbolt-Schnittstelle, an die bis zu fünf zusätzliche Thunderbolt-Geräte in Serie angeschlossen werden können. Manchen Profis dürfte allerdings aufstoßen, dass es das Display lediglich in einer Hochglanzspiegel-Variante gibt. Weiterlesen

WWDC 2011: Ein erstes Update aus San Francisco

Für alle zuhause gebliebenen hat Apple den Mitschnitt der gestrigen Keynote online gestellt. Auch wenn Sie schon alles darüber gelesen haben, ansehen lohnt sich. Wie immer! Zum einen, weil es unterhaltsam ist, zum anderen weil es wieder mal eine meisterhafte Demonstration dessen ist, wie man richtig präsentiert. Da stimmt einfach alles…

Mittlerweile haben wir auch die ersten Nachrichten von Frank direkt aus San Francisco erhalten. Als erfahrene WWDC-Besucher haben es sich unsere Leute Vorort gespart sich schon morgens um drei Uhr in die Schlange für den Eintritt zur Keynote einzureihen. Statt dessen gingen sie direkt in einen der Räume, in die die Show live übertragen wurde. Was es bedeutet, wenn mehr oder weniger 5.200 Leute eine Keynote sehen wollen, konnte man am Moscone-Center so gegen neun Uhr Morgens kurz vor Beginn der Veranstaltung sehen. Da wickelte sich die Schlange für den Eintritt gefühlt immer noch einmal rund um den Block.

Interessant: Die hier in Deutschland eher kritisch betrachtete iCloud stieß selbst im besagten Ausweichraum – also dort wo die nicht ganz so großen Fanatiker gelandet sind und Steve Jobs Reality-Distortion-Field nicht direkt wirkt – auf Applaus.

 

 

Kommentar und Analyse der WWDC 2011 Keynote

Die Keynote der diesjährigen WWDC war anders als alle vergangenen Keynotes. Erinnern wir uns wie es früher war: Kein Schwein wusste was kommt, sämtliche Spekulationen im Vorfeld erwiesen sich schon nach wenigen Minuten mit Jobs auf der Bühne als Makulatur und zum Schluss kam dann noch das gute alte „One more thing“. Letzteres ist irgendwann dann einmal verschwunden (gut, gestern kam es kurz vor Schluss wieder) und nahm dem Ende der typischen Keynote etwas an Reiz. Tja und heutzutage? Da hat Apple doch tatsächlich im Vorfeld schon eine Pressemitteilung verschickt mit den Themen der diesjährigen Keynote und der Versicherung, dass Steve Jobs himself auf der Bühne stehen wird…

Nun ja, spannend ist es dann irgendwie doch geworden. Zum einen, weil auch dieses mal allerhand Superlative verkündet werden konnten (zum Beispiel dass es bis dato 54 Millionen Mac-Anwender gibt), zum anderen, weil das gesamte Apple-Ökosystem sich so radikal ändert, dass den Mitbewerbern Microsoft und Google Hören und Sehen vergehen müssten. Denn, während die Windows-Macher aus Redmond und der Suchmaschinenriese aus Kalifornien noch in Kategorien wie PC, Smartphone, Betriebsystem, Programme auf Datenträgern und Dateisystemen in denen Dinge „von Hand“ gespeichert werden müssen, denken, hat Apple den schon lange angekündigten und ziemlich radikalen Paradigmenwechsel in Richtung „Post-PC-Ära“ gezeigt. Weiterlesen